Zero Waste Kaffee – ein Anfang

Gerade weil Kaffee Bestandteil unseres täglichen Lebens ist, eignet sich das Thema perfekt dazu, über die eigene Müllproduktion nachzudenken. Wie kann man den Genuss so nachhaltig wie möglich gestalten und dabei eventuell auch noch die Qualität steigern? Wir haben ein paar Tipps und Tricks für euch gesammelt. Falls ihr weitere Tipps oder Fragen habt, könnt ihr euch jederzeit gerne bei uns melden!

Es beginnt bei den Bohnen…

Kauft Kaffee aus nachhaltiger Landwirtschaft von einer Rösterei, der ihr vertrauen könnt dass sie das Produkt auch so sorgfältig und sparsam wie möglich verarbeitet. Wir achten beim Einkauf auf Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der ganzen Produktionskette – landwirtschaftlich wie auch sozial. Eine Lieferkette, deren Emissionen genau beobachtet werden, wird über den Importeur organisiert.

Die Packung macht auch einen Unterschied, allerdings weniger als gedacht. Wir bieten unsere Kaffees auch offen an. Entweder mit eigenem Behälter oder im braunen Mehrwegglas, welches deinen Kaffee vor UV-Strahlung schützt. Und unsere Packungen sind CO2-neutral. Doch Verpackung ist nicht alles: denn die Verpackung macht nur rund 3% der Umweltbelastung durch Kaffee aus.

Foto: Baratza USA

…geht über die Verarbeitung…

Frisch gemahlener Kaffee zuhause ist der Wendepunkt für viele Kaffeeliebhaber:innen. Der Kauf einer Mühle ist eine Investition, und man sollte sich genau überlegen wofür man hier sein Geld ausgibt. Die von uns empfohlenen Geräte haben alle eines gemeinsam: Wir achten darauf, dass sie von hoher Qualität und wart- und reparierfähig sind. An von uns verkauften Geräten führen auch gerne Wartungen durch. Sparsam und effektiv arbeitendende Maschinen wie die Technivorm Moccamaster werden darauf ausgerichtet viele Jahre zu funktionieren. Sollte es einmal ein Problem geben, können Ersatzteile direkt vom Hersteller bezogen werden.

Zu den Mühlen.

Wer kein elektronisches Gerät braucht oder möchte, kann auf eine breite Auswahl an Handmühlen und -brüher zurückgreifen. Doch Wasserkocher sind meist effektiver als das Wasser zum Handbrühen auf der Herdplatte aufzuwärmen. Für größere Mengen an Kaffee bietet sich eine Chemex an. Für kleinere Mengen ein V60 aus Keramik oder Glas an. Wer jetzt richtigerweiße einwendet, dass alle diese Brüher mit Papierfiltern laufen, hat natürlich recht. Inzwischen gibt es aber ein breites Angebot an Permanentfiltern aus Edelstahl (für V60 und Chemex) oder Gold (für Moccamaster). Für die Chemex haben wir auch faltbare Permanentfilter im Angebot.

Foto: Kinto Europe

…zum Genuss.

Wer aktuell außerhalb seines Zuhauses Kaffeetrinken möchte, hat nur die Option auf Coffee to go. Die innen beschichteten Pappbecher und die Plastikdeckel produzieren Berge an schwer recycelbarem Müll. Hier gibt es allerdings – will man kein eigenes Häferl mitnehmen – tolle Alternativen.

Aktuell haben wir hier die beliebten To Go Becher und absolut dichthaltende Thermosflaschen mit Trinkaufsatz von Kinto im Sortiment. So bleibt der Kaffee auch im Winter warm und kühlt nicht nach wenigen Minuten im Freien aus.

Und was ist mit dem Rest?

Kaffeemehl kann ideal kompostiert werden. Das noch enthaltene Koffein wirkt als Dünger, der enthaltene Stickstoff regt das Blattwuchstum an, Phospor das Blüten- und Fruchtwachstum und Kalium den Zellaufbau von Pflanzen. Aber vor allem bei Zimmerpflanzen sollte man vorsichtig sein und nur kleine, gut getrocknete Mengen gründlich in die Erde einarbeiten. Denn der Kaffeesatz hält Feuchtigkeit lange und schimmelt schnell.

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